Zweiter Tag. (04.09.2007)
Gestern begannen wir also mit den ersten Zeichnungen unseres Herzmagiers (das ist der Vorname des Helden und gleichzeitig voraussichtlicher Name für das Spiel).
Da unser Spiel nur ein recht kurzes und unkompliziertes werden soll, entschied ich mich intuitiv für vier verschiedene Kleidungssets, bestehend aus Hut, Robe, Socken und Schuhen.
(Die Idee für die Socken stammt von Raphael.)
Die Sets wird unser Herzmagier (das ist der Vorname des Helden) im Laufe des Spiels bekommen und damit an Stärke gewinnen.
Und um das ganze etwas aufzupeppen schlug ich vor, noch einige Bonusgegenstände im Spiel zu verstecken.
Bis jetzt habe ich mir um Werte noch keine Gedanken gemacht.
Ich beginne einfach mit einem groben Faden aus dem Grundriss der Story und der intuitiven Entscheidung, die Entwicklung des Charakters in vier Stufen aufzubauen.
Nebenbei werden heute noch weitere Charaktergraphiken und die ersten Hintergrundbilder entstehen, die ich dann heute abend in AGS einbauen werde.
Zudem werde ich anfangen, die Story zu verfeinern und erste NPCs zu entwerfen.
Von einem eigenen Spiel träumt wohl jeder Spieler, durch dessen Adern kreatives Blut fließt, doch nur selten überstehen die Träume den langen steinigen Pfad der Spielentwicklung. Ich selbst habe mich aufgemacht, Spiele zu schaffen und auf meiner Reise von autodidaktischen Anfängen über eine Anstellung als Game Designer nun bei der Selbstständigkeit gelandet. Alle Erfahrungen und Informationen die ich bisher gemacht habe möchte ich hier mitteilen und mit anderen darüber diskutieren.
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Blitzprojekt! Erster Tag. (03.09.2007)
Also stand erst einmal fest: ein Rollenspiel sollte es werden. Und zwar ein Rollenspiel, in welchem ein Zauberer mit Zaubersprüchen gegen Monster kämpft.
Raphael hatte auch schon ein paar Monster gezeichnet und mit Attributen ausgestattet. Auch einige Ausrüstungsgegenstände (Socken, Zauberstab) hatte er schon ersonnen.
Da ich schon lange Zeit mit AGS arbeite und mich dementsprechend gut damit auskenne, werde ich das Spiel mit diesem Programm umsetzen. AGS ist zwar für Adventures gedacht, doch lässt es genug Spielraum für andere Ideen.
Ich kenne Rollenspiele nur vom selbst spielen und habe eigentlich nur vage Vorstellungen von der Beschaffenheit der verschiedenen Charakterwerte, Waffenboni und so weiter. Aber ich denke, dass mir da schon etwas einfallen wird. Learning by doing war schon immer meine liebste Methode.
Jetzt galt es aber ersteinmal eine Story zu finden. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns dafür, dass ein mächtiger Magier von einem Monster verschluckt wurde, das jenem Magier nun nach und nach alle Magie entzieht und für sich selbst verwendet.
Die Aufgabe stand also fest: der Magier muss vor seinem Tod durch Verdauung aus dem Monster befreit und dasselbe besiegt werden.
Um einen so starken Gegner zu bewältigen muss unser Protagonist natürlich stark werden, etwa eine mächtige Waffe erlangen oder einen mächtigen Zauber erlernen.
Zudem hatten wir die Idee, dem Monster ein Brechmittel zu verabreichen, um den Magier schadlos aus dem Wanst des Ungetüms zu holen.
Ein grober Umriss der Story war damit also geschaffen: Stärke erlangen, Brechmittel brauen, Monster erledigen und Magier retten.
Wir sammelten noch einige Ideen für zu verwendende Zauber und machten uns dann an die Entwicklung einer schnell umsetzbaren unkomplizierten Graphikumsetzung.
Natürlich werden es 2Dimensionale Hintergründe und Umgebungen werden, da ich keine Ahnung von 3D habe und 2D in AGS einfach umzusetzen ist.
Raphael will seine Figuren gern selbst zeichnen, auf das erstellen von Hintergründen hat allerdings keiner von uns Lust.
Wir entschieden uns nach einigen Überlegungen dafür, für die Umgebung Fotographien zu verwenden, in die wir in AGS nur noch Walkable Areas und Interaktive Details einbauen müssen.
Um uns die ewige Zeichnerei von Animationen zu ersparen hatte ich die Idee, die Figuren zu zerschneiden, um sie einscannen und am Computer je nach benötigter Körperhaltung zusammensetzen zu können.
Als Kampfsystem scheint mir der rundenbasierte Kampf am geeignetsten für unser Vorhaben.
Ich bin mir im klaren, dass unser Spiel kein heldenhafter Epos werden kann - und das will ich auch nicht. Ich möchte ein kurzes aber amüsantes Rollenspiel schaffen - und zwar in zwei Wochen.
Raphael hatte auch schon ein paar Monster gezeichnet und mit Attributen ausgestattet. Auch einige Ausrüstungsgegenstände (Socken, Zauberstab) hatte er schon ersonnen.
Da ich schon lange Zeit mit AGS arbeite und mich dementsprechend gut damit auskenne, werde ich das Spiel mit diesem Programm umsetzen. AGS ist zwar für Adventures gedacht, doch lässt es genug Spielraum für andere Ideen.
Ich kenne Rollenspiele nur vom selbst spielen und habe eigentlich nur vage Vorstellungen von der Beschaffenheit der verschiedenen Charakterwerte, Waffenboni und so weiter. Aber ich denke, dass mir da schon etwas einfallen wird. Learning by doing war schon immer meine liebste Methode.
Jetzt galt es aber ersteinmal eine Story zu finden. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns dafür, dass ein mächtiger Magier von einem Monster verschluckt wurde, das jenem Magier nun nach und nach alle Magie entzieht und für sich selbst verwendet.
Die Aufgabe stand also fest: der Magier muss vor seinem Tod durch Verdauung aus dem Monster befreit und dasselbe besiegt werden.
Um einen so starken Gegner zu bewältigen muss unser Protagonist natürlich stark werden, etwa eine mächtige Waffe erlangen oder einen mächtigen Zauber erlernen.
Zudem hatten wir die Idee, dem Monster ein Brechmittel zu verabreichen, um den Magier schadlos aus dem Wanst des Ungetüms zu holen.
Ein grober Umriss der Story war damit also geschaffen: Stärke erlangen, Brechmittel brauen, Monster erledigen und Magier retten.
Wir sammelten noch einige Ideen für zu verwendende Zauber und machten uns dann an die Entwicklung einer schnell umsetzbaren unkomplizierten Graphikumsetzung.
Natürlich werden es 2Dimensionale Hintergründe und Umgebungen werden, da ich keine Ahnung von 3D habe und 2D in AGS einfach umzusetzen ist.
Raphael will seine Figuren gern selbst zeichnen, auf das erstellen von Hintergründen hat allerdings keiner von uns Lust.
Wir entschieden uns nach einigen Überlegungen dafür, für die Umgebung Fotographien zu verwenden, in die wir in AGS nur noch Walkable Areas und Interaktive Details einbauen müssen.
Um uns die ewige Zeichnerei von Animationen zu ersparen hatte ich die Idee, die Figuren zu zerschneiden, um sie einscannen und am Computer je nach benötigter Körperhaltung zusammensetzen zu können.
Als Kampfsystem scheint mir der rundenbasierte Kampf am geeignetsten für unser Vorhaben.
Ich bin mir im klaren, dass unser Spiel kein heldenhafter Epos werden kann - und das will ich auch nicht. Ich möchte ein kurzes aber amüsantes Rollenspiel schaffen - und zwar in zwei Wochen.
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